Feb
06
2010
1

Snow Peak Titanium Single Cup 600 – Ultraleichte Töpfe und Tassen

Es gibt so einige Materialien, die das Herz eines jeden Trekkers höherschlagen lassen, wenn es um Gewichtsreduzierung bei der eigenen Ausrüstung geht. Ob Ultraleicht- oder Schwergewichtstrekker, ein Material findet sich doch recht häufig in den Rucksäcken wieder. Titan!

Ultraleichte Titantöpfe bei Fastpacking.de

Ultraleichte Titantöpfe bei Fastpacking.de

Und zwar immer dann, wenn es um den kulinarischen Teil der Reise geht. Bei Besteck, Kocher und vor allem Töpfen und Tassen ist das leichte Metall stark verbreitet. Zwar sind die wärmeleitenden Eigenschaften von Titan nicht so gut wie bei Edelstahl oder Aluminium, dafür ist das Material aber in dünneren Wandstärken verarbeitbar und damit leicht. Aluminium ist zwar auch sehr leicht, verkratzt aber gerade ohne aufwendige Beschichtungen schnell und wird – ob das wirklich zutrifft oder nicht – immer wieder mit Alzheimer in Verbindung gebracht.

Ich koche seit 2004 mit Titan und bin auch im Topfbereich den ganz normalen Weg gegangen. Zuerst war ich stolzer Besitzer eines 2 Liter MSR Edelstahltopfes. Ganz schön schwer und groß. Für meinen 2004er Thruhike auf dem Appalachian Trail musste dann zur Gewichtsreduzierung ein Titantopf her. Mit 1,3 Liter gabs bei Globetrotter einen Titantopf von Tatonka für um die 40 Euro in den Hot Offers. 2006 habe ich den selben Topf dann auf dem PCT für 2 Leute benutzt. 2008 gabs dann einen noch kleineren Topf für 1 Person von Ti-Time und heute habe ich das geliefert bekommen, was sich bei vielen Ultraleichthikern eingebürgert hat, die 600ml Snow-Peak-Titantasse.

Wie die Thermarest Neo Air ist auch die Snow Peak Tasse mit 600ml ein Produkt um das man auf kurz oder lang nicht herumkommt, wenn man leichter unterwegs sein möchte. Alle anderen Lösungen, die noch leichter sind gehören oft zur Gattung der Produkte, die letztlich nur noch von Freaks genutzt werden, die extreme Lösungen suchen. So gibt es die Snow Peak Tasse auch mit 450ml Volumen, was dem ein oder anderen Solo-Hiker auch reichen kann. Ebenso gibt es Kochersysteme, die als “Topf” eine ganz spezielle und zur Zeit nur in den USA erhältliche Heineken-Bier-Dose verwenden.

Ich hab kurz mal meinen Ausrüstungsschrank aufgemacht und zeig Euch meine verschiedenen Titantöofe :-)

Snow Peak und andere leichte Titantöpfe

Snow Peak und andere leichte Titantöpfe

Auf den ersten Blick mag es verwunderlich sein, daß alle 3 Töpfe von mir ohne Topfdeckel gewogen wurden. Solange die Topfdeckel nicht auch noch als Pfännchen nutzbar sind und sowas auch gewünscht ist, stellt man sich gewichtstechnisch mit einer gefalteten Alufolie besser.

Ich hab nachgewogen. Der Topfdeckel für den Tatonka-Topf kommt auf stolze 46 Gramm, der von Ti-Time auf 22 Gramm. Mit 6 Gramm ist die Alufolie da einfach besser.

Die kleinen Topfgrößen mögen für normale Trekker unpraktikabel wirken, ich bin selber mit einem 500ml Topf, die ganzen 4200km auf dem Pacific Crest Trail klargekommen. Wer es noch nicht kennt…hier kommt das zugehörige Video :-)

Ich selber bin noch kein toller Koch, wenn ich auf Trails unterwegs bin, allerdings gibts es eine Menge interessanter Webseiten, die sich genau mit sowas beschäftigen. Heute waren also leichte Töpfe Thema meines Blogs, morgen geht es auf die ISPO in München.

Dort werden Neuheiten für den nächsten Winter vorgestellt. Ein paar interessante Dinge konnte man schon vorab bei Gearjunkie.com ansehen, der im Januar auf der Winter Outdoor Retailer in den USA unterwegs war. Highlights bei ihm der Patagonia Micro Puff Hoodie und eine sensationell leichte Rab-Daunenjacke. Schauts Euch an.

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Jan
26
2010
5

Leichte bequeme Isomatten – Thermarest Neo Air, Artiach Skin Micro und BPL Torsolite

Wie man sich bettet, so schläft man!

Unruhige Nacht iN Kennedy Meadows

Unruhige Nacht iN Kennedy Meadows

Dieses alte Sprichwort trifft sicher auch für Trekker und Weitwanderer zu, die mit Zelt und Schlafsack unterwegs sind und eine bequeme Unterlage suchen. Eine Isomatte sorgt dafür, dass zum einen keine Kälte über den Boden kommt und stellt einen weichen Puffer zum oft harten Boden dar. (weiterlesen…)

Jan
16
2010
7

Fotos ultraleicht – Leichte Outdoor-Kameras

Fotos ultraleicht – Die Kamera ist immer dabei

Am besten kann man ja über Dinge schreiben, die man selber benutzt oder die man erlebt hat.

So kann ich z.B. sehr gut nachvollziehen wie es sich anfühlt, wenn man seine Kamera nicht wasserdicht verpackt und bei einer oberschenkeltiefen Flußquerung feststellt, dass eben genannte Kamera in der nicht wasserdichten Oberschenkeltasche der Trekkinghose geflutet wird. (weiterlesen…)

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Jan
05
2010
1

Gute Vorsätze fürs neue Jahr :-)

2010!

Es ist also soweit! Noch ein bisschen schwerfällig startet man ins neue Jahr. Da sind die normalen Startprobleme, dass man nicht in der Lage ist das Datum korrekt zu schreiben oder immer wieder vom nächsten Jahr spricht, obwohl man natürlich das aktuelle Jahr meint.

Und wahrscheinlich haben die meisten das neue Jahr mir guten Vorsätzen gestartet, die es 2010 endlich umzusetzen gilt. Mehr Sport, mit dem Rauchen aufhören oder endlich mehr Spaß beim Weitwandern oder Trekking haben, weil man jetzt a)besser Bescheid weiß und b)endlich leichtere Ausrüstung benutzt.

Mit dem neuen Jahr gehts dann auch in Riesenschritten auf die Tourensaison 2010 zu.

Fastpacking.de wird es auf der ersten Tour im Mai nach Schottland verschlagen. Als Teilnehmer der berühmt-berüchtigten TGO Challenge werden die schottischen Highlands gequert. 2 Wochen Zeit benötigt man, um von der Ostküste Schottlands quer durch die Highlands an die Westküste zu gelangen.

Es versteht sich von selbst, dass ich mir deswegen schon wieder Gedanken mache, was die Ausrüstung angeht :-)

Offiziell gibts die Sachen noch nicht, aber eine kleine feine Ausrüstungsschmiede aus Köln bietet auf Nachfrage extrem leichte und hervorragend verarbeitetet Leichtgewichtsausrüstung an. Schaut mal bei Trekking Ultraleicht rein und sprecht Laufbursche an, der mir auch für meine Tour in Irland 2009 einen 180 Gramm schweren 45 Liter-Rucksack zum Testen geliehen hat.

Auf der Agenda stehen für mich ein neuer Rucksack und neue Shelter für 1 und 2 Personen, wobei es durchaus sein kann, dass ich aus Kostengründen für eine Person einfach auf das für 2010 gewichtsreduzierte Poncho/Tarp von Golite zurückgreife.

Und falls ich es noch nicht erwähnt habe in einem der letzten Beiträge ;-) es findet im Januar ein Wintertreffen der Ultraleichtgemeinde im Harz statt. Eine prima Möglichkeit verschiedenste ultraleichte Ausrüstungsgegenstände mal in Natura zu sehen und sich Praxis-Feedback für die nächsten Touren zu holen.

Das war es in Kürze für heute

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Dez
10
2009
5

Fastpacking Gastartikel bei Stadt-Land-Flucht

Hallo zusammen,

wer es noch nicht kennt, sollte sich unbedingt einmal das neue Online-Magazin “Stadt-Land-Flucht” ansehen, das unter anderem von Martin Hülle herausgegeben wird.

Dort habe ich einen Einführungsartikel zum Thema Trekking Ultraleicht aus meiner Sicht beschrieben, also Erfahrungen aus ungefähr 10.000 km Trekking mit leichter Ausrüstung in Kürze wiedergegeben.

Schaut ruhig mal drauf und hinterlasst einen Kommentar :-)

Bis bald

Carsten

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Nov
20
2009
0

Te Arararoa – 3000km Trail in Neuseeland

Thruhiking und Long-Distance-Hiking sind stehende Begriffe in der englischsprachigen Outdoorwelt und jeder weiß gleich, dass es sich dabei um längere Aufenthalte mit Zelt, Rucksack, Schlafsack und übriger Ausrüstung in der Wildnis handelt.

Mir ist noch keine ordentliche deutsche Übersetzung bekannt, die trifft, was Leute wie ich oder meine neue Freundin machen. Das Überwinden großer Distanzen mit kompletter Ausrüstung auf Wildnistrails in den USA, Europa oder wie diesmal Neuseeland. Wer da nen guten Begriff hat, darf sich gerne melden.

Er ist noch nicht ganz fertiggestellt, aber auf kurz oder lang wird der Te Arararoa 3000km vom südlichen Ende der Südinsel bis zum nördlichen Ende der Nordinsel lang sein.

Mit 10 Wochen Zeit hat sich Katrin vorgenommen die ca. 1300km auf der Südinsel zu laufen. Mehr Zeit war nicht drin und sie musste sich für eine der beiden Inseln entscheiden. Die Südinsel wurde gewählt, weil sie wilder und alpiner ist.

Man findet noch nicht übermässig viel zum Te Arararoa im Netz, allerdings gibts schon ein paar sehr gute Anlaufstellen:

Justin Lichter z.B., ein Bekannter Thruhiker aus den USA, war 2007 auf dem Te Araroa unterwegs und hat sogar einen digitalen Kartensatz für den Trail erstellt. Sehr praktisch zur Planung. Gegen Zahlung des Portos schickt Trauma, so Justins Trailname, einem die CD mit den Karten zu. Danke an dieser Stelle. Zusammen mit den Karten hat Justin auch Informationen zu Resupply-Möglichkeiten zusammengestellt.

Auch die offizielle Trailseite hilft natürlich, da auch hier Links zu Reiseberichten zu finden sind sowie Übersichtskarten. Einen Reiseführer zum Trail haben wir hingegen noch nicht gefunden.

Katrin war bis dato noch nicht mit richtig leichter Ausrüstung unterwegs und strahlte ganz schön als der komplette Rucksack auf der Gepäckwaage von Emirates dann nur 9,4 kg mitbrachte. Mit auf die Reise ging ein Golite Pinnacle, eine Thermarest Neo Air short, ein Integral Designs Silshelter inclusive Gossamer Gear Bug Canopy net sowie Tyvek Bodenplane und nach Absprache mit ein paar Neuseeländern ein Mountain Equipment Glacier 750.

Ansonsten möchten wir noch auf eine schöne Aktion aufmerksam machen:

Muss nämlich nicht sein, dass Menschen in Deutschland erfrieren, denke ich.

Bis bald

Euer Carsten

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Nov
08
2009
0

Appalachian Trail – 100 mile wilderness

Hallo zusammen,

überschreitet man auf dem Appalachian Trail die Grenze von New Hampshire nach Maine wartet folgendes Schild auf einen.

Grenze New Hampshire nach Maine

Grenze New Hampshire nach Maine

Auch wenn man es kaum lesen kann, dort steht ” Maine, the way life should be” und genau so habe ich Maine 2004 auch kennengelernt. Jeder US-Bundestaat hat ein Motto und während mich New Hamshire getreu dem Motto “Live free or die” mit schlechtem Wetter und wenig Sicht begrüßte, sollte Maine einfach das Sahnstückchen des gesamten Trails werden.

Das südliche Maine steht gerade vom Terrain her New Hampshire in nichts nach und die schwierigste Meile des ganzen Appalachian Trails ist auch dort zu finden. Mahoosic Notch! Wer hier 1 Meile in der Stunde schafft ist schnell unterwegs und am Ende dieses Canyon darf man dann den Mahoosic Arm hochklettern, einen kleinen bei nassem Wetter extrem rutschigen Pfad.

Mahoosic Notch

Mahoosic Notch

Doch dann kommt das eigentlich Maine, das sicher auch dank der Tatsache ganz besonders ist, dass man unweigerlich dem Ende der Reise näher kommt. Und gerade wenn man mal keine 4-5 Monate Zeit für einen Thruhike hat, dann bleibt man unweigerlich an der 100-Mile-Wilderness hängen.

100 Meilen Trail von Monson zum Mount Katahdin, die wunderschön sind. Seen, Blaubeeren und Gipfelbesteigungen, die einem schon früh den Blick auf Mount Katahdin gewähren.

100 Mile Wilderness in Maine auf dem Appalachian Trail

100 Mile Wilderness in Maine auf dem Appalachian Trail

Von Monson gehts in – hüstel – natürlich nicht in 10 Tagen zum Katahdin, wenn man UL unterwegs ist und unterwegs nochmal Kraft in einer kleinen nicht allen bekannten Oase namens “White House Landing” macht. Nicht ganz günstig, aber ein Hamburger mit über 400 Gramm Fleisch und andere Anehmlichkeiten, die ja auch zu einem Urlaub gehören dürfen, machen den Stop dort dringend notwendig.

Der Transport zum und weg vom Trail ist ein bisschen ein Kampf, allerdings besteht mit ein bisschen Glück die Möglichkeit in den Diskussionsforen bei Whiteblaze oder Trailplace Mitfahrgelegenheiten zu finden. Aber auch über öffentliche Verkehrsmittel existieren.

Ich bin damals im August durch die 100 Mile Wilderness gelaufen und hatte seitdem immer den Wunsch zum Indian Summer dorthin zurückzukehren. Für alle, die es nicht kennen… Im Herbst erstrahlen die Wälder in den USA in prächtigen Herbstfarben. Ein sicherlich unvergessliches Ereignis. Für September 2010 kann ich mir sehr gut vorstellen wieder nach Neu-England zu fliegen und den schönsten Teil des Appalachian Trails diesmal nicht als Thru-Hiker, sondern genussvoll als Section Hiker zu laufen.

Als Laufrichtung käme dann ungewohnterweise mal von Nord nach Süd in Betracht. Der Grund hierfür ist ziemlich einfach. Man endet in Monsons wo man bei Shaws den Trail oppulent ausklingen lassen kann. Der frühere Besitzer ist zwar leider gestorben, sollten die neuen Besitzer den Laden aber traditionell fortführen, so wartet das wahrscheinlich reichhaltigste Frühstück Eures Lebens auf Euch (wenn man nicht zufällig mal in der Timberline Lodge war). Es wird in Runden geordert. Bestellt man eine Runde bekommt man:

1 Ei, 1 Pfannkuchen, 1 große Scheibe Schinken, 1 Scheibe Bacon und 1 Portion Home Fries (Bratkartoffeln)

Man kann aber auch 7 Rounds ordern und danach platzen :-)

Da mich die Anfragen zum Appalachian Trail ein bisschen überschwemmen, werde ich in den nächsten Wochen auch nochmal einen genaueren Blick auf für den Trail optimale Ausrüstung werfen und hier zur Diskussion stellen.

Bis bald

Euer Carsten

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Okt
28
2009
4

Kunterbunt durchgemischt

Hallo zusammen,

100_4156

ich bin immer noch am Abtippen meines Nordkalottleden-Reiseberichtes, zeitgleich bereite ich einen UL-Workshop für hessische Pfadfinder vor, den ich am Samstag halten werde. Wenig Zeit also für Beiträge hier im Blog.

Nichtsdestotrotz möchte ich auf ein paar Sachen aufmerksam machen, die ohnehin schon länger auf meinem Radar sind.

Eine Kundin des Ladens in dem ich arbeite hat sich selbständig gemacht und hat jetzt eine Galerie mit wirklich schönen Bildern aus dem Allgäu. Gerade das richtige Geschenk für Bergbegeisterte, die noch nicht wissen, was sie zu Weihnachten verschenken wollen bzw. geschenkt bekommen wollen. Schaut doch einfach mal Jenny von Alpinkunst.de auf die Seite, die freut sich auch über Traffic und Anregungen.

Expeditionist Martin Hülle, der für einige Magazine arbeitet und über den auch schon ein längerer Bericht in der Outdoor war, startet mit einem neuen Online-Magazin. Stadt-Land-Flucht ist komplett online lesbar und wartet mit interessanten Berichten und skandinavisch angehauchtem Ausrüstungsfaible auf. Ist mir nach meinem Trip auf dem Nordkalottleden natürlich sehr sympathisch, wenn auch nicht ultraleicht.

Und weil mir Online-Magazine so gut gefallen, mach ich auch nochmal auf das Trail Magazin aufmerksam. Natürlich liegt der Focus dort primär auf Trailrunning, allerdings sind Trailrunner und Ultraleicht-Trekker ausrüstungstechnisch auf einer Wellenlänge und man bekommt dort immer wieder auch Sachen gezeigt, die einem sonst vielleicht nicht so ins Auge fallen.

Und in Punkto Ausrüstung? Kann es wirklich sein, dass ich mal nicht darüber nachdenke? Nein, natürlich nicht :-)

Mein Gossamer Gear Mariposa Plus kommt nach 5000km allmählich in die Jahre und ich überlege mir einen neuen Rucksack anzuschaffen. Doch welchen? Laufbursche, ULA und Gossamer sind meine Favoriten. Ich muss mir das wohl noch mal genauer anschauen und mir vor allem ein Ansichtsexemplar von Laufbursche aus Köln schicken lassen.

Nach dem Trail ist vor dem Trail und so habe ich mich schon mal vorsichtshalber für die TGO Challenge angemeldet. Dieses von Großbritanniens größtem Outdoormagazin veranstaltete Event quert Schottland einmal. Von Küste zu Küste gehts also im Mai und auch hierfür brauche ich wieder neue Ausrüstung. Die Tarp/Zeltfrage ist noch offen und ich liebäugel für das feuchte schottische Klima mit einem Synthetik-Quilt. Golite bringt zum Sommer welche raus, die ich mir sofort nach Erscheinen zu Gemüte führen werde.

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Okt
14
2009
4

Die Triple Crown – Die drei längsten Weitwanderwege in den USA

Hallo zusammen,

nur der engste Freundeskreis weiß in welchem Dilemma ich stecke. Da das Problem, das ich habe auch andere Weitwanderer treffen kann, möchte es hier in meinem Blog einmal offen ansprechen.

Das Triple Crown Syndrom!

Und um was geht es genau? In der letzten Zeit erhalte ich viele Anfragen was den Appalachian Trail angeht. Dieser 3500km lange Weitwanderweg ist in den USA wahrscheinlich so beliebt wie der Jakobsweg bei uns. Allerdings ist er aufgrund seiner Länge nicht so überlaufen, weil sich die Weitwanderer über die Strecke besser verteilen als auf dem Camino. Der Appalachian Trail stellt hohe physische und psychische Anforderungen an den Wanderer, ist jedoch in der Logistik, also was Nahrungsmittel und Ausrüstungsversorgung sowie Navigation angeht von jedem machbar.

Und jetzt kommt das Problem. Da einem normalerweise der Appalachian Trail gefällt, stolpert man schon recht früh auf dem Trail über Leute, die vom Pacific Crest Trail reden, einem 4200km langen Trail im Westen auf dem sich jeder Tag anfühlen soll als würde man sich auf einer wunderbaren Postkart wiederfinden.

Ich bin beide gelaufen, was Teil meines Problems und vielleicht bald Eures Problems werden könnte.

Die Triple Crown!

Triple Crown ist der Begriff, der dafür steht, wenn jemand neben dem Pacific Crest Trail und dem Appalachian Trail auch noch den mit Abstand längsten Trail, den Continental Divide Trail, läuft.

Der Appalachian Trail verläuft von Georgia nach Maine sehr häufig im Wald und wird oft der grüne Tunnel genannt, wobei die Teile des Trails in New England einfach wunderschön sind. Der Pacific Crest Trail verläuft durch Nationalparks und wunderschöne Wildnisgebiete und der Continental Divide Trail?

Rocky Mountains! Continental Divide bedeutet kontinentale Wasserscheide und so bewegt man sich Von New Mexiko über Colorado und Wyoming und Montana nach Kanada. Königsklasse!

Und das ist das Problem…wer schon die ersten beiden Trails geschafft hat, ist einfach begeisteter Weitwanderer und steht mit auf den Trail gewonnen Freunden und Kontakt. Und jeder, der 2 von 3 gelaufen ist, möchte den 3. auch laufen. Zum einen weil es wunderschön ist, zum anderen, weil weniger Leute auf dem Planeten eine Triple Crown haben als Leute auf dem Everest waren.

6 Monate, über 5000km und die damit verbundenen Konsequenzen was Job und Wohnung angeht, gehen auch an mir nicht spurlos vorüber, selbst wenn ich das schon zweimal erfolgreich gemeistert habe.

Und wie liest man dann auch dauernd in den einschlägigen Internetforen für Weitwanderer in den USA?

Man wandert einen der 3 oder alle. 2 geht nicht. Hast Du gehört? 2 geht nicht.

Also…Ihr wiß jetzt, was neben dem sensationellen Erlebnis einen mehrere tausend Kilometer langen Weitwanderweg in den USA zu laufen auf Euch zukommt. Seid gewarnd ;-)

Euer Carsten

Ein paar links zu den Trails und der Triple Crown:

Triple Crown bei der Appalachian Long-Distance-Hiker-Association-West

Pacific Crest Trail Association

Appalachian Long-Distance-Hiker Association

The Appalachian Trail Conservancy

und zum Schluß noch was absolut witziges…

->Anleitung zum Weitwandern eines Triple-Crowners (auf english)

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Okt
12
2009
4

Oatsnack – Der Müsli- Energie-Riegel für Wandern und Trekking

Müsli- und Energieriegel sind bei mir ein wichtiger Bestandteil meiner Ernährung auf eigentlich allen meinen Touren. Neben den Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittag- und Abendessen ist es zwingend erforderlich sich auch zwischendurch mit Kalorien zu versorgen, um leistungsfähig zu bleiben.

In vielen Riegeln findet sich eine für sportliche Aktivitäten ausgewogenen Mischung von Fett, Eiweiß und Kohlehydraten, allerdings ist die Auswahl in meinen Augen in Deutschland noch nicht sehr groß. Neben den klassischen Müsliriegeln wie Corny und seinen Kopien bei den Discountern gibt es noch den ein oder anderen Ökoriegel und natürlich Powerbars.

In den USA hingegen gibts neben Powerbar zumindest noch Odwalla Bar, Cliff Bar und zig andere Sorten, die oft aus dem Fitness-bereich kommen aber dennoch ein eine interessante Alternative darstellen können.

Mir bis dato unbekannt war der Oatsnack, den ich vor kurzem auf einer Bergtour zum Mittag bei Immenstadt im Allgäu getestet habe. Wie der Name schon impliziert ist Hafer dieses Basis jeden Oatsnacks. Ich hatte die Schoko-Variante und fand diese sehr lecker. Es gibt insgesamt 11 verschiedene Geschmackrichtungen

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Auch wenn es sich nur um eine Tageswanderung handelte, hab ich schon merken können, dass ich mal wieder auf einen für mich ziemlich otimalen “Ausrüstungsgegenstand” getroffen bin. 267 Kilokalorien bei 65 Gramm und meiner nachher herausgefundenen Lieblingssorte Latte Machiato sind schon ne prima Sache, mir schmeckt der Riegel sehr gut und vor allem hält er vor. Es ist nicht die schnelle Energie, die ich beim trekken benötige, sondern die langsame gleichmässige Abgabe von Energie in mein System, damit ich einfach entspannt laufen kann.

Und weil ich halt so begeistert war, sind 30 dieser leckeren Riegel mit auf dem Nordkalottleden gewesen. Und ich bin jetzt nach meiner Rückkehr erst recht begeistert. Ich hab wie schon erwähnt noch keinen Riegel gegessen, der bei so moderaten Belastungen wie dem Trekken und Bergwandern so gut für mich funktioniert hat.

Leider hab ich den Riegel noch nicht so oft in Geschäften gesehen und hätte ich da nicht in Kempten einen Laden, der die Dinger hat, müsste ich wohl oder übel im Internet ordern.

Geschmacklich ist der Oatsnack eine sehr dichte kompakte Angelegenheit, die sehr süß und geschmacklich auch deutlich haferlastig daherkommt. In meinem Bekanntenkreis mag das nicht jeder, ich find das klasse :-)

Probierts einfach mal aus.

Euer Carsten

Written by admin in: Allgemeines |
Sidead Sidead

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